Schlafzimmer für ruhigen Schlaf einrichten
Farben, Beleuchtung, Elektronik und Matratzenwahl – was alles die Schlafqualität im Schlafzimmer beeinflusst.
Das Schlafzimmer sollte der Raum sein, in dem der Körper ein klares Signal bekommt, dass es Zeit ist, herunterzufahren. Die Einrichtung hat auf die Schlafqualität einen viel größeren Einfluss, als man denkt – von den Farben über die Beleuchtung bis zu allem, was überhaupt im Raum steht.
Farben und Materialien, die beruhigen
Sattes Rot, Orange oder zu kontrastreiche Farbkombinationen im Schlafzimmer halten das Gehirn länger aktiv, als wünschenswert ist. Besser funktionieren gedämpfte, erdige Töne – Grau, Beige, tieferes Blau oder Grün – in Kombination mit Naturmaterialien wie Holz, Leinen oder Baumwolle. Textilien spielen eine größere Rolle, als man erwartet: Schwerere Vorhänge helfen, den Raum abzudunkeln und das Fenster teilweise auch gegen Straßenlärm zu dämmen.
Elektronik gehört woanders hin
Fernseher im Schlafzimmer und Handy auf dem Nachttisch gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen abends nicht so schnell einschlafen, wie sie möchten – das blaue Licht der Bildschirme hemmt die Bildung von Melatonin, und die Inhalte auf dem Display halten den Geist wach. Wenn Sie nicht ganz auf Elektronik verzichten möchten, versuchen Sie zumindest, das Handy außerhalb der Reichweite des Bettes zu laden und die Bildschirme abends mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auszuschalten.
Beleuchtung je nach Tageszeit
Die Hauptdeckenleuchte eignet sich zum Aufräumen und Anziehen, für den Abend sind jedoch weichere Lichtquellen geeignet – eine Tischlampe mit warmem Licht, Wandleuchten zu beiden Seiten des Bettes. Die Möglichkeit zum Dimmen erleichtert dem Körper den Übergang vom aktiven in den Ruhemodus, und morgens hilft dagegen helleres Licht beim Aufwachen.
Qualität von Bett und Matratze
Bett und Matratze sind die Grundlage, die sich durch nichts anderes ersetzen lässt. Die Matratze sollte zu Gewicht und Schlafposition des Nutzers passen und etwa alle 8 bis 10 Jahre getauscht werden, denn sie verliert ihre stützenden Eigenschaften früher, als man es auf den ersten Blick sieht. Ebenso wichtig ist der Lattenrost – ein Lattenrost mit verstellbarer Härte hilft, die Belastung zu verteilen, und verlängert die Lebensdauer der Matratze.
Halten Sie das Schlafzimmer übersichtlich
Unordnung und vollgestellte Möbel erhöhen unterbewusst die Anspannung. Ins Schlafzimmer gehört nur das, was wirklich mit Schlaf und Erholung zu tun hat – Schreibtisch oder Trainingsgeräte gehören besser nicht hierher, wenn es in der Wohnung eine andere Möglichkeit gibt. Genügend Stauraum im Schrank oder in einem Bett mit Schubladen hilft, den Raum frei von sichtbarer Unordnung zu halten, was sich auf die Qualität des Einschlafens stärker auswirkt, als man erwarten würde.