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Weitere Räume 13.10.2026

So richten Sie eine Arbeitsecke im Wohnzimmer ein

Praktische Tipps, wie Sie im Wohnzimmer einen funktionalen Arbeitsplatz unterbringen, ohne den ruhigen Charakter des Raums zu stören.

Arbeiten von zu Hause ist zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens geworden, und nicht jeder hat ein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung. Das Wohnzimmer ist daher oft der einzige Ort, an dem sich eine Arbeitsecke unterbringen lässt – die Frage ist, wie man es so macht, dass sie nicht wie ein ins Wohnzimmer gequetschtes Büro wirkt.

Den richtigen Platz im Raum wählen

Am besten eignen sich Plätze abseits der Hauptblickachse des Zimmers – eine Ecke am Fenster, der Bereich hinter dem Sofa oder eine Nische, die sonst ungenutzt bleibt. Vermeiden Sie eine Platzierung direkt gegenüber dem Fernseher oder mitten in der Wohnzone, wo der Tisch die fließende Bewegung durch den Raum stören würde. Haben Sie im Zimmer eine Nische oder Platz unter einer Treppe, sind das ideale Kandidaten, denn sie trennen die Arbeitsecke optisch vom Rest des Raums.

Möbel, die sich schließen lassen

Eine praktische Lösung ist ein Schreibtisch oder Sekretär mit Türen oder Rollladen, den man am Ende des Arbeitstages einfach schließen kann. Monitor, Kabel und Papiere verschwinden, und das Zimmer verwandelt sich schnell wieder in einen Wohnraum. Lässt sich der Tisch nicht schließen, hilft zumindest ein Kabelorganizer und eine Schublade für Kleinkram, damit sich der Tisch nach der Arbeit schnell aufräumen lässt.

Die Arbeitszone optisch abtrennen

Auch ohne bauliche Veränderungen lässt sich die Arbeitsecke mit ein paar einfachen Mitteln vom Rest des Wohnzimmers abgrenzen:

  • eine andere Art der Beleuchtung – Tisch- oder Wandlampe statt des Hauptdeckenlichts
  • ein Teppich, der die Arbeitsfläche optisch eingrenzt
  • ein niedrigeres Regal oder Board als teilweise Trennwand
  • ein anderer Wand- oder Tapetenton an einer Wand der Ecke

Diese Elemente helfen dem Gehirn, den Raum als zwei getrennte Zonen wahrzunehmen, auch wenn es technisch ein Raum ist.

Ergonomie auf kleinem Raum

Auch im Wohnzimmer lohnt es sich, die grundlegenden ergonomischen Regeln einzuhalten. Der Tisch sollte eine Höhe von etwa 72 bis 75 Zentimetern haben, der Stuhl sollte es ermöglichen, die Füße vollflächig auf dem Boden abzustellen, und der Monitor sollte sich auf Augenhöhe befinden, damit der Nacken nicht nach vorn gebeugt wird. Arbeiten Sie am Laptop, lohnt sich die Investition in eine separate Tastatur und einen Ständer, der den Bildschirm auf die richtige Höhe hebt.

Beleuchtung, an die man oft nicht denkt

Natürliches Licht ist für die Arbeit am besten, deshalb sollte der Tisch rechtwinklig zum Fenster stehen, nicht direkt davor und nicht mit dem Rücken dazu – beides führt zu Spiegelungen oder Gegenlicht auf dem Bildschirm. Für den Abend ist eine separate Arbeitsbeleuchtung nötig, denn die Hauptbeleuchtung des Wohnzimmers ist meist auf Entspannung ausgelegt, nicht auf konzentriertes Arbeiten, und ihre Intensität und Richtung reichen in der Regel nicht aus.

Eine Arbeitsecke im Wohnzimmer funktioniert am besten, wenn sie so gestaltet ist, dass sie sich schnell „ausschalten“ lässt – schließen, zuklappen oder zumindest optisch in den Hintergrund treten. Dann stört sie weder am freien Abend noch am Wochenende.